Wild­schä­den im Obst- und Weinbau

Äpfel am Apfelbaum und Trauben am Rebstock

Wildart:

Zeitpunkt:

Pro­dukt­emp­feh­lung Obst- und Weinbau
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Zur Ver­gleichs­ta­bel­le

Obst­bau:

Schä­den durch Schwarzwild:

Wild­schä­den, ver­ur­sacht durch Wild­schwei­ne, neh­men im Obst­an­bau immer mehr zu. Dabei wer­den ganz­jäh­rig die begrün­ten Böden in den Obst­plan­ta­gen umge­bro­chen. Die Fra­ge, war­um Schwarz­wild nur in bestimm­ten Tei­len der Grün­flä­chen bre­chen (her­um­wüh­len), wäh­rend ande­re Tei­le ver­schont blei­ben, kann nicht beant­wor­tet werden.

Beson­ders im Früh­jahr sind die Sau­en auf der Suche nach eiweiß­rei­cher Kost wie Regen­wür­mer, Enger­lin­ge oder Mäu­se. Aber auch nach dem Mähen und star­kem Regen suchen sie häu­fig Wür­mer, Lar­ven, Maden und Mäuse.

Die Uneben­hei­ten des gebro­che­nen Bodens stel­len zudem ein gro­ßes Pro­blem für die Obst­bau­ern dar, da sie beim Durch­fah­ren der Plan­ta­gen-rei­hen mit ihrem Schmal­spur-Trak­tor an den Bäu­men hän­gen blei­ben. So ent­ste­hen zudem noch Folgeschäden.

Schä­den durch Dachse:

Dach­se ver­ur­sa­chen ähn­li­che Scha­dens­bil­der wie das Schwarz­wild, der Umfang der Schä­den ist dage­gen oft­mals unerheblich.

Schä­den durch Rot‑, Dam- und Rehwild:

Die Knos­pen und Trie­be der Obst­bäu­me wer­den sehr häu­fig ver­bis­sen. Der Ver­biss erfolgt ganz­jäh­rig, wobei Trie­be die höher als 1,5 m lie­gen – außer bei star­ken Schnee­la­gen – vom Reh­wild nicht mehr erreicht wer­den kön­nen. Gele­gent­lich wer­den Obst­bäum­chen vom Reh­bock ver­fegt und älte­re Bäu­me vom Rot­wild geschält.

Schä­den durch Biber:

In unmit­tel­ba­rer Gewäs­ser­nä­he wer­den die Obst­bäu­me vom Biber oft­mals benagt, aber auch ein fäl­len des Bau­mes ist durch­aus mög­lich. Nicht sel­ten sind die Nage­schä­den so hoch, dass der Baum kei­ne Über­le­bens­chan­ce mehr hat.

Wein­bau:

Schä­den durch Schwarzwild:

Wild­schä­den, ver­ur­sacht durch Wild­schwei­ne neh­men im Wein­bau immer mehr zu, dabei wer­den ganz­jäh­rig die begrün­ten Böden in den Wein­ber­gen umge­bro­chen. Schä­den von über 30 Pro­zent sind in einem Wein­berg kei­ne Sel­ten­heit mehr. Die Fra­ge, war­um Schwarz­wild nur in bestimm­ten Tei­len der Grün­flä­chen bre­chen (her­um­wüh­len), wäh­rend ande­re Tei­le ver­schont blei­ben, kann nicht beant­wor­tet werden.

Beson­ders im Früh­jahr sind die Sau­en auf der Suche nach eiweiß­rei­cher Kost wie Regen­wür­mer, Enger­lin­ge oder Mäu­se. Aber auch nach dem Mähen und star­kem Regen suchen sie häu­fig Wür­mer, Lar­ven, Maden und Mäuse.

Die Uneben­hei­ten des gebro­che­nen Bodens stel­len zudem ein gro­ßes Pro­blem für die Win­zer dar, da sie beim Durch­fah­ren der Reb­zei­len mit ihrem Schmal­spur-Trak­tor an den Reb­stö­cken hän­gen blei­ben. So ent­ste­hen zudem noch Folgeschäden.

Abhän­gig von Wit­te­rung und Regi­on blüht der Raps bereits ab Anfang Mai. Häu­fig lie­gen neben den Raps­schlä­gen aus­ge­dehn­te Wei­zen- oder Hafer­fel­der. Das ist für Schwarz­wild ein opti­ma­ler Ein­stand, der Abschir­mung und Nah­rung bie­tet. Dar­in kön­nen sie geschützt in einer groß­flä­chi­gen Deckung auch tagak­tiv nach tie­ri­schem Eiweiß bre­chen und sich aus­gie­big in den Fehl­stel­len ausruhen.

Schä­den durch Dachse:

Dach­se ver­ur­sa­chen ähn­li­che Scha­dens­bil­der wie das Schwarz­wild, der Umfang der Schä­den ist dage­gen oft­mals unerheblich.

Schä­den durch Rot‑, Dam- und Rehwild:

Die Knos­pen und Trie­be der Reb­stö­cke wer­den sehr häu­fig ver­bis­sen. Der Ver­biss erfolgt ganz­jäh­rig, wobei Trie­be die höher als 1,5 m lie­gen – außer bei star­ken Schnee­la­gen – vom Reh­wild nicht mehr erreicht wer­den kön­nen. Der Haupt­ver­biss fin­det im Früh­jahr und in Herbst statt. Dies führt oft zu erheb­li­chen Ernteeinbußen.

Manch­mal wer­den die jün­ge­ren Reb­stö­cke vom Reh­bock ver­fegt. Schäl­schä­den, ver­ur­sacht durch Rot- oder Dam­wild sind eher selten.

Zäu­ne im Obst- und Weinbau:

Den bes­ten Schutz bie­tet eine dau­er­haf­te Ein­frie­dung der Obst­plan­ta­ge / des Wein­bergs mit einem Kno­ten­ge­flecht-Wild­zaun. Gegen Scha­len­wild hilft auch der Auf­bau eines  Elek­tro­zau­nes. Die­ser soll­te mög­lichst früh­zei­tig auf­ge­baut wer­den, bevor die Obst­plan­ta­ge / der Wein­berg vom Wild ange­nom­men wird. Eine idea­le Kom­bi­na­ti­on zum Elek­tro­zaun ist die Wild­ver­grä­mung in den Kul­tur­flä­chen. Durch das zusätz­li­che Auf­stel­len von Wild­ver­grä­mern kann der Erfolg erheb­lich gestei­gert werden.

Pro­dukt­emp­feh­lung Obst- und Weinbau
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Auf­stell­emp­feh­lung (Richt­wert):

Die bes­te Wir­kung* bei der Wild­ver­grä­mung im Obst- und Wein­an­bau erzie­len Sie bei einer Auf­stel­lung von einem Wild­ver­grä­mer pro 3 ha, dies ent­spricht einem Umkreis von ca. 100 Meter. Benö­tigt man meh­re­re Gerä­te für eine Flä­che, so soll­te der Abstand zwi­schen die­sen ca. 150–200 Meter betra­gen. Für eine höhe­re Effi­zi­enz, bzw. bei dich­tem Blatt­werk, soll­te der Gerä­te­ab­stand auf ca. 80–150 Meter redu­ziert werden.

Der Ein­satz der Wild­ver­grä­mer ist über meh­re­re Wochen pro­blem­los mög­lich. Bei einem lang­fris­ti­gen Ein­satz emp­feh­len wir, die Posi­ti­on der Gerä­te immer wie­der zu ver­än­dern. Dadurch kann einem mög­li­chen Gewöh­nungs­ef­fekt beim Wild ent­ge­gen­ge­wirkt werden.

*) Die Wirk­sam­keit der Gerä­te ist pri­mär von der Reiz­schwel­le des Wil­des, aber auch vom Gelän­de und des­sen Bewuchs abhän­gig. Die Reiz­schwel­le ergibt sich über­wie­gend aus der „gewöhn­li­chen“ Beun­ru­hi­gung des Wil­des. So reagiert das Wild in weit abge­le­ge­nen Berei­chen deut­lich „emp­find­li­cher“ als in zivi­li­sa­ti­ons­na­hen Gebie­ten. Daher kön­nen die benö­tig­ten Abstän­de zwi­schen den Gerä­ten bei der Ver­grä­mung stark vari­ie­ren. Gene­rell kann man davon aus­ge­hen, dass eine höhe­re Laut­stär­ke (gerin­ge­rer Abstand / Umkreis) eine höhe­re Wir­kung erzielt.

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