Sila­ge

Sila­ge in der Rinderfütterung

Da Rin­der als Wie­der­käu­er über ein äußerst kom­ple­xes Ver­dau­ungs­sys­tem ver­fü­gen, kommt opti­mal auf ihre Bedürf­nis­se zusam­men­ge­stell­tes Fut­ter eine ent­schei­den­de Bedeu­tung zu. Eine beson­de­re Rol­le spielt dabei das Rau­fut­ter, das für die Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Pan­sens und die Ver­sor­gung mit wich­ti­gen Nähr­stof­fen uner­läss­lich ist. In der moder­nen Milch- und Mast­vieh­hal­tung eig­net sich dafür beson­ders Silage.

Sila­ge als Hauptfuttermittel

Da sich die Ernäh­rungs­be­dürf­nis­se der ein­zel­nen Tie­re abhän­gig von Alter, Ras­se und Gesund­heits­zu­stand deut­lich unter­schei­den, kann es in der Rin­der­hal­tung kein Stan­dard­fut­ter geben, wie unter http://www.agrarnetz.com/ aus­führ­lich erläu­tert wird. Als Haupt­be­stand­teil einer indi­vi­du­ell zusam­men­ge­stell­ten Fut­ter­mi­schung ist aber Mais­si­la­ge beson­ders beliebt, da die­se nicht nur güns­ti­ge Nah­rungs­ei­gen­schaf­ten hat, son­dern auch ver­gleichs­wei­se kos­ten­güns­tig ist. Vie­le Land­wir­te kön­nen sie sogar mit wenig Auf­wand selbst pro­du­zie­ren. Glei­ches gilt auch für Gras­si­la­ge, für die auch für den Acker­bau unge­eig­ne­te Land­flä­chen genutzt wer­den kön­nen. Aller­dings ent­hält Gras­si­la­ge weni­ger Stär­ke als Mais­si­la­ge, was bei der Fut­ter­mi­schung berück­sich­tigt wer­den muss. Bei­de Arten von Sila­ge sind aber nicht nur äußerst vit­amin­reich, son­dern regen durch den hohen Faser­ge­halt auch den Wie­der­käu­re­flex und die Ver­dau­ung an.

Feh­ler bei der Silie­rung vermeiden

Da durch eine nied­ri­ge Sila­ge­qua­li­tät Wachs­tum und Gesund­heit der Tie­re beein­träch­tigt wer­den kön­nen, ist es wich­tig, bereits vor der Silie­rung mög­li­chen Qua­li­täts­ein­bu­ßen vor­zu­beu­gen. Dies beginnt bereits bei der Bewirt­schaf­tung der Agrar­flä­chen, da eine Ver­nach­läs­si­gung min­der­wer­ti­ge Roh­stof­fe zur Fol­ge hat. Außer­dem soll­ten die Häck­sel weder zu kurz noch zu lang sein. Eine zu gerin­ge Häck­sel­grö­ße wirkt sich nach­tei­lig auf die Ver­dau­ung der Tie­re aus, wäh­rend zu gro­ße Häck­sel die Silie­rung erschwe­ren. Grund­sätz­lich soll­te dar­auf geach­tet wer­den, dass die Sila­ge­bal­len luft­dicht ver­packt sind. Nur so kann die not­wen­di­ge Milch­säu­re­gä­rung statt­fin­den und ver­hin­dert wer­den, dass die Ent­ste­hung von Essig­säu­re­bak­te­ri­en den Geschmack beeinträchtigt.

Quel­le: MARKUS FUCHS – AGRARNETZ.COM

Shopping Cart