Reh­kitz­ret­tung

Junges Rehkitz in der Wiese

Wildart:

Zeitpunkt:

Pro­dukt­emp­feh­lung Rehkitzrettung
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LARS Rehkitzretter LS01, Aufstellpfahl und Ersatzbatterien LS01SET 5sterne-128px
LARS Wildvergrämer-Wildretter LS20, Einzelgerät LS20 5sterne-128px
LARS Wildvergrämer LS20, Aufstellpfahl und Ersatzbatterien LS20SET 5sterne-128px

Zur Ver­gleichs­ta­bel­le

Durch die weit­rei­chen­de Ver­än­de­rung des Kli­mas, der Grün­land­be­wirt­schaf­tung und den Ern­te­ver­fah­ren, muss der Reh­kitz­ret­tung mitt­ler­wei­le eine wesent­lich höhe­re Bedeu­tung bei­gemes­sen wer­den als das noch vor eini­gen Jah­ren der Fall war. Wäh­rend vor eini­gen Jahr­zehn­ten die ers­te Mahd über­wie­gend im Früh­som­mer (Mit­te Juni – Mit­te Juli) statt­fand, wer­den heut­zu­ta­ge die Wie­sen in der Haupt­setz­zeit der Rehe zwei­mal gemäht.

Unser hei­mi­sches Reh­wild bekommt im Früh­jahr, über­wie­gend im Mai und Juni, sei­ne Jun­gen. Die Reh­geiß / Ricke setzt ihre, meist zwei, Kit­ze ins hohe Gras und sucht die­se wäh­rend den ers­ten Lebens­ta­gen nur kurz zum Säu­gen und Säu­bern auf. Dies fin­det in den ers­ten Lebens­ta­gen durch­schnitt­lich alle zwei Stun­den statt. In Abwe­sen­heit der Reh­geiß / Ricke drü­cken sich die Reh­kit­ze auf den Boden und sind, dank ihres gefleck­ten Fells und durch den feh­len­den Eigen­ge­ruch, gegen natür­li­che Fein­de sehr gut geschützt.

Zwar begin­nen die neu­ge­bo­re­nen Reh­kit­ze bereits 20 Minu­ten nach der Geburt mit ihren ers­ten Geh­ver­su­chen, jedoch kön­nen sie erst nach etwa zwei Tagen rich­tig lau­fen. Erst im Alter von unge­fähr drei Tagen begin­nen die Reh­kit­ze damit, ihrer Mut­ter über wei­te­re Distan­zen zu folgen.

Die­se Eigen­schaf­ten wer­den den Reh­kit­zen wäh­rend der Mahd zum töd­li­chen Ver­häng­nis. Erst im Alter von zwei bis vier Wochen sind die Reh­kit­ze selbst­stän­dig in der Lage vor ihren „Fein­den“ zu flüch­ten. Daher wer­den sie zu oft durch die Mes­ser der Mäh­ma­schi­nen getö­tet oder schwer ver­letzt, da die Tie­re im hohen Gras nicht oder zu spät erkannt werden.

Pro­dukt­emp­feh­lung Rehkitzrettung
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LARS Wildvergrämer LS20, Aufstellpfahl und Ersatzbatterien LS20SET 5sterne-128px
Auf­stell­emp­feh­lung (Richt­wert):

Die bes­te Wir­kung* bei der Reh­kitz­ret­tung erzie­len Sie bei einer Auf­stel­lung von einem Reh­kitz­ret­ter / Wild­ret­ter pro 3 ha, dies ent­spricht einen Umkreis von ca. 100 Meter. Dabei erweist sich eine Gerä­te­auf­stel­lung im Abstand von 80–120 Meter als beson­ders wir­kungs­voll. Von den Rand­be­rei­chen der zu mähen­den Flä­che sind 50–70 Meter Abstand ein­zu­hal­ten. Unter idea­len Vor­aus­set­zun­gen kann der Abstand auch ver­grö­ßert wer­den, aller­dings soll­ten dabei 200 Meter nicht über­schrit­ten werden.

Bei der Reh­kitz­ret­tung ist es ent­schei­dend, die Reh­kitz­ret­ter / Wild­ret­ter min­des­tens zwei, bes­ser drei bis vier Tage, vor der Mahd aus­zu­brin­gen. Durch die frü­he Aus­brin­gung wird auch ver­mie­den, dass eine Reh­geiß / Ricke zum Set­zen in die zu mähen­de Flä­che einwechselt.

*) Die Wirk­sam­keit der Gerä­te ist pri­mär von der Reiz­schwel­le des Wil­des, aber auch vom Gelän­de und des­sen Bewuchs abhän­gig. Die Reiz­schwel­le ergibt sich über­wie­gend aus der „gewöhn­li­chen“ Beun­ru­hi­gung des Wil­des. So reagiert das Wild in weit abge­le­ge­nen Berei­chen deut­lich „emp­find­li­cher“ als in zivi­li­sa­ti­ons­na­hen Gebie­ten. Daher kön­nen die benö­tig­ten Abstän­de zwi­schen den Gerä­ten bei der Ver­grä­mung stark vari­ie­ren. Gene­rell kann man davon aus­ge­hen, dass eine höhe­re Laut­stär­ke (gerin­ge­rer Abstand / Umkreis) eine höhe­re Wir­kung erzielt.

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