Wild­schä­den im Maisfeld

Durch Wildschweine umgedrückte Maispflanzen

Wildart:

Zeitpunkt:

Pro­dukt­emp­feh­lung Maisfeld
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Zur Ver­gleichs­ta­bel­le

Schä­den durch Schwarzwild:

Wild­schä­den im Mais­schlag, ver­ur­sacht durch Sau­en, sind gera­de in wald­rei­chen Regio­nen häu­fig. Die Fol­ge davon sind oft­mals erheb­li­che Ern­te­ein­bu­ßen. Als Schutz­maß­nah­me eig­net sich die Wild­ver­grä­mung im Mais­feld. Durch den Ein­satz von Wild­ver­grä­mern wird das Schwarz­wild dau­er­haft von gefähr­de­ten Flä­chen ferngehalten.

Schwarz­wild ist meist ab der Milch­rei­fe in den Mais­fel­dern. Die­se bie­ten neben dem üppi­gen Nah­rungs­an­ge­bot zusätz­lich eine opti­ma­le Deckung. Oft­mals ver­las­sen dann die Rot­ten die Anbau­flä­chen auch tags­über nicht mehr. Häu­fig wer­den die Wild­schä­den dann nicht oder zu spät bemerkt. Im Mais­schlag kni­cken die Sau­en die Pflan­zen eben­erdig um und fres­sen die Kol­ben. Dabei bre­chen sie auch groß­flä­chig im Mais­be­stand, zer­tram­peln und ver­schmutz­ten die umge­drück­ten Mais­pflan­zen. Die so stark geschä­dig­ten Flä­chen las­sen sich sowohl beim Kör­ner- als auch beim Silo­mais nur noch mit gro­ßen Ver­lus­ten ernten.

Wer­den zur Sauen­ab­wehr indes Elek­tro­zäu­ne ver­wen­det, müs­sen gro­ße Mais­schlä­ge früh­zei­tig ein­ge­zäunt wer­den. Damit wird ver­mie­den, dass Sau­en ein­ge­schlos­sen wer­den. Eine, im Mais­feld ein­ge­schlos­se Rot­te, erreicht das Gegen­teil der ange­streb­ten Scha­dens­ver­hü­tung. Eine idea­le Kom­bi­na­ti­on zum Elek­tro­zaun ist die Wild­ver­grä­mung im Mais­feld. Durch das zusätz­li­che Auf­stel­len von Wild­ver­grä­mern kann der Erfolg erheb­lich gestei­gert werden.

Schä­den durch Rotwild:

Rot­wild äst die Jung­pflan­zen teil­wei­se kom­plett ab. Außer­dem ver­beißt es den Mais­be­stand noch bis zum Ent­wick­lungs­sta­di­um der Milch­rei­fe. Ist der Ver­biss nicht zu tief ange­setzt, wächst sich der Scha­den noch teil­wei­se aus. Aller­dings ist die Aus­bil­dung der Kol­ben dann deut­lich schwä­cher. Die geschä­dig­ten Pflan­zen ent­wi­ckeln sich anschlie­ßend mit unter­schied­li­chen Geschwin­dig­kei­ten. Dadurch wird außer­dem die Bestim­mung des Ern­te­ter­mins der gesam­ten Anbau­flä­che erschwert.

Schä­den durch Dachse:

Dach­se drü­cken ein­zel­ne Pflan­zen in einer Höhe von ca. 15 bis 30 Zen­ti­me­ter um und fres­sen die Mais­kol­ben. Schä­den am Rand des Mais­fel­des, eher klein­flä­chi­ge Schä­den oder Schä­den an Ein­zel­pflan­zen wer­den größ­ten­teils vom Dachs ver­ur­sacht. Der Umfang der Wild­schä­den ist aber meis­tens unerheblich.

Pro­dukt­emp­feh­lung Maisfeld
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Auf­stell­emp­feh­lung (Richt­wert):

Die bes­te Wir­kung* bei der Wild­ver­grä­mung im Mais­feld erzie­len Sie bei einer Auf­stel­lung von einem Wild­ver­grä­mer pro 3 ha, dies ent­spricht einen Umkreis von ca. 100 Meter. Benö­tigt man meh­re­re Gerä­te für eine Flä­che, so soll­te der Abstand zwi­schen die­sen ca. 150–200 Meter betra­gen. Ab einer Wuchs­hö­he von ca. 1,5 Meter, jedoch spä­tes­tens zur Milch­rei­fe, soll­te der Gerä­te­ab­stand auf ca. 80–150 Meter redu­ziert werden.

Der Ein­satz der Wild­ver­grä­mer ist über meh­re­re Wochen pro­blem­los mög­lich. Bei einem lang­fris­ti­gen Ein­satz emp­feh­len wir, die Posi­ti­on der Gerä­te immer wie­der zu ver­än­dern. Dadurch kann einem mög­li­chen Gewöh­nungs­ef­fekt beim Wild ent­ge­gen­ge­wirkt werden.

*) Die Wirk­sam­keit der Gerä­te ist pri­mär von der Reiz­schwel­le des Wil­des, aber auch vom Gelän­de und des­sen Bewuchs abhän­gig. Die Reiz­schwel­le ergibt sich über­wie­gend aus der „gewöhn­li­chen“ Beun­ru­hi­gung des Wil­des. So reagiert das Wild in weit abge­le­ge­nen Berei­chen deut­lich „emp­find­li­cher“ als in zivi­li­sa­ti­ons­na­hen Gebie­ten. Daher kön­nen die benö­tig­ten Abstän­de zwi­schen den Gerä­ten bei der Ver­grä­mung stark vari­ie­ren. Gene­rell kann man davon aus­ge­hen, dass eine höhe­re Laut­stär­ke (gerin­ge­rer Abstand / Umkreis) eine höhe­re Wir­kung erzielt.

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